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Neues Gesetz Sterbehilfe
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Re: Neues Gesetz Sterbehilfe
...mag bitter böse klingen: aber das ist es! Wer die eigentliche Arbeit erledigt soll rackern bis zum Umfallen, und möglichst seine "Pipipausen" auf die Sekunde einhalten. Einige Stufen höher zählen "Geschäftsessen" mit Kaviar und Sekt schon zur Arbeitszeit....
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Re: Neues Gesetz Sterbehilfe
wen ich da was dazu sagen darf....
Hatte vor ca 10 Jahren bei einen pflege dienst gearbeitet als hauswirtschaftlich Hilfe ..auf 400 Euro Basis... bin in eine Familie drei Jahre lang zugewiesenen wo die Mutter schwerst krank war... spastische Lähmung als folgen vom Hirnschwund....
Nach den ersten Tag habe mir gesagt da gehst nie wieder und du schaffst das nicht ...meine aufgaben waren den Mann zu helfen bei morgen Pflege( waschen ,Pampers wechseln ) dann das Haushalt schmeißen und Kochen...und am zwischen durch die Frau das trinken geben und auch Mittag essen und wen der Mann nicht zu Hause war ... alle zwei Stunden an die andere Seite umlagern...
Was für mich schwer war das am meisten damit klar zu werden das jemanden so krank sein kann...musste am Anfang sehr oft heulen .....
Doch mit der Zeit bin ich dort sehr gern gegangen ..was mir am meisten dort gefallen hat das war wie der man ist mit die Situation umgegangen...
Der hat seine Frau sehr geliebt und für dem war nichts schweres zu ertragen um wohl seine Frau zu ermöglichen ...
So was ist sehr bewunderst wert wen Leute ihren lieben zu hause pflegen ...
Mein Schwager hatte Gehirn Tumor und haben den auch zu hause gepflegt ...aller Dings auch mit Hilfe von den Pflegedienst...wir habe in Deutschland trotz allem sehr viele Möglichkeiten bei pflege ..sehe das an meine Schwiegermutter...ein lifter für die Badewanne rolator ..rollsthul ist auch kein Problem..usw ...
Auch die sehr zahlreichen Medikamente ist auch kein Problem ...wen ich bedenke an meinen Eltern in Polen da kann man echt sagten hast die A.... Karte gezogen ... alles nach dem Motto hast Geld da überlebst hast kein da ist dein Schicksal ....
Finde das eigentliche Probleme liegt daran ,das unsere System aus der Gleichgewicht geraten ist...haben sehr viel alte Menschen und es werden immer weniger junge Leute...
Aber wiederum kann aus eigenen Erfahrung kann ich auch sagen...es sind leider die Kinder in unseren Gesellschaft auch nicht so richtig willkommen!!
Wenn wir uns wirklich ernsthaft fragen ..Wer legt heute noch Wert drauf ein Kind haben zu wollen ....
Wer kann ein Kinderlärm noch heute ertragen .... Wer kann noch heute eine Familie mit mehr als drei Kinder nicht als asozial zu benenne ..und und ....
Wem man den Statistikern glaube schenken soll da in 20 -30 Jahren lebe in einen große Altenheim ....wer soll da ganze machen und auch bezahlen ?
Ich frage mich auch sehr oft ...ob es richtig auch ist ..ein B..eine Oma bekommt einen schweren Schlaganfall....wird sehr intensiv behandelt und um jede Preis gerettet....OK leben muss man retten..aber sie bleibt einen Pflegefall.... frage mich ...soll man besser nicht sie in Ruhe friedlich heim gehen ?
Mein Opa hatte mit 91 einen Dünn Darm Krebs bekommen ...die Ärzte haben den OP und das volle Behandlung Programm vorgeschlagen...der hat alles abgelehnt ...hatte noch zwei Jahre gelebt und ist glücklich verstorben in seinen Bett ...
Denke und finde ich für richtig das jede soll einen Patienten Verfügung machen !!
Noch ein B...als eines von unser Kinder in die Uni Klinik war ,da war dort auch ein Baby 6 Monate alt ,und schon 12 mal Operiert..der hatte alles falsch in seine Körper was falsch sein könnte....die Eltern waren da stetes dabei....die Mutter sagte mir das wen alle Therapien udn op´s Erfolg haben sollen da der junge wird auch nicht mehr als 5 Jahre alt....und dazu sagte sie das sie kann das Leid nicht ertragen was dem Kind durch die Therapien und op zugefügt wird......sie darf aber nicht ablehnen weil es heißt unterlassen Hilfe ....
das hat mich sehr nachdenklich gemacht ,und es ist oft so das wir in eine Falle sitzen...Nur weil es technisch, sehr viel möglich ist und das leben kann man schon verlängern..stellt sich die frage wo liegen die Grenzen ...ob es um jede preiß das sein muss ..
Hatte vor ca 10 Jahren bei einen pflege dienst gearbeitet als hauswirtschaftlich Hilfe ..auf 400 Euro Basis... bin in eine Familie drei Jahre lang zugewiesenen wo die Mutter schwerst krank war... spastische Lähmung als folgen vom Hirnschwund....
Nach den ersten Tag habe mir gesagt da gehst nie wieder und du schaffst das nicht ...meine aufgaben waren den Mann zu helfen bei morgen Pflege( waschen ,Pampers wechseln ) dann das Haushalt schmeißen und Kochen...und am zwischen durch die Frau das trinken geben und auch Mittag essen und wen der Mann nicht zu Hause war ... alle zwei Stunden an die andere Seite umlagern...
Was für mich schwer war das am meisten damit klar zu werden das jemanden so krank sein kann...musste am Anfang sehr oft heulen .....
Doch mit der Zeit bin ich dort sehr gern gegangen ..was mir am meisten dort gefallen hat das war wie der man ist mit die Situation umgegangen...
Der hat seine Frau sehr geliebt und für dem war nichts schweres zu ertragen um wohl seine Frau zu ermöglichen ...
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Mein Schwager hatte Gehirn Tumor und haben den auch zu hause gepflegt ...aller Dings auch mit Hilfe von den Pflegedienst...wir habe in Deutschland trotz allem sehr viele Möglichkeiten bei pflege ..sehe das an meine Schwiegermutter...ein lifter für die Badewanne rolator ..rollsthul ist auch kein Problem..usw ...
Auch die sehr zahlreichen Medikamente ist auch kein Problem ...wen ich bedenke an meinen Eltern in Polen da kann man echt sagten hast die A.... Karte gezogen ... alles nach dem Motto hast Geld da überlebst hast kein da ist dein Schicksal ....
Finde das eigentliche Probleme liegt daran ,das unsere System aus der Gleichgewicht geraten ist...haben sehr viel alte Menschen und es werden immer weniger junge Leute...
Aber wiederum kann aus eigenen Erfahrung kann ich auch sagen...es sind leider die Kinder in unseren Gesellschaft auch nicht so richtig willkommen!!
Wenn wir uns wirklich ernsthaft fragen ..Wer legt heute noch Wert drauf ein Kind haben zu wollen ....
Wer kann ein Kinderlärm noch heute ertragen .... Wer kann noch heute eine Familie mit mehr als drei Kinder nicht als asozial zu benenne ..und und ....
Wem man den Statistikern glaube schenken soll da in 20 -30 Jahren lebe in einen große Altenheim ....wer soll da ganze machen und auch bezahlen ?
Ich frage mich auch sehr oft ...ob es richtig auch ist ..ein B..eine Oma bekommt einen schweren Schlaganfall....wird sehr intensiv behandelt und um jede Preis gerettet....OK leben muss man retten..aber sie bleibt einen Pflegefall.... frage mich ...soll man besser nicht sie in Ruhe friedlich heim gehen ?
Mein Opa hatte mit 91 einen Dünn Darm Krebs bekommen ...die Ärzte haben den OP und das volle Behandlung Programm vorgeschlagen...der hat alles abgelehnt ...hatte noch zwei Jahre gelebt und ist glücklich verstorben in seinen Bett ...
Denke und finde ich für richtig das jede soll einen Patienten Verfügung machen !!
Noch ein B...als eines von unser Kinder in die Uni Klinik war ,da war dort auch ein Baby 6 Monate alt ,und schon 12 mal Operiert..der hatte alles falsch in seine Körper was falsch sein könnte....die Eltern waren da stetes dabei....die Mutter sagte mir das wen alle Therapien udn op´s Erfolg haben sollen da der junge wird auch nicht mehr als 5 Jahre alt....und dazu sagte sie das sie kann das Leid nicht ertragen was dem Kind durch die Therapien und op zugefügt wird......sie darf aber nicht ablehnen weil es heißt unterlassen Hilfe ....
das hat mich sehr nachdenklich gemacht ,und es ist oft so das wir in eine Falle sitzen...Nur weil es technisch, sehr viel möglich ist und das leben kann man schon verlängern..stellt sich die frage wo liegen die Grenzen ...ob es um jede preiß das sein muss ..
Viele Grüße ...Monika
- Waltraut
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Re: Neues Gesetz Sterbehilfe
Liebe Pia, das mit dem Kavia und Sekt fängt aber erst beim Geschäftsführer beziehungsweise Verwaltungsleiter im Heim an. Der Verwaltungsleiter ist nämlich der liebe Gott im Heim der das sagen hat. Alle andern sind nur Statisten. Da nützen die Besten Konzepte nichts wenn er kein Geld rausrückt sie um zu setzen Auch keine Fortbildung wenn man das gelernte aus Geldmangel nicht umsetzen kann und darf. Der sitzt auf dem Geldsack und Pfeifft sich einW.Pie. hat geschrieben:...mag bitter böse klingen: aber das ist es! Wer die eigentliche Arbeit erledigt soll rackern bis zum Umfallen, und möglichst seine "Pipipausen" auf die Sekunde einhalten. Einige Stufen höher zählen "Geschäftsessen" mit Kaviar und Sekt schon zur Arbeitszeit....
MfG W.Pie.

Und die alten Menschen laufen weiter durch die Flure.

Nicht böse sein wenn ich ein wenig ironisch werde habe es jahrelang genossen. Kannst du auch als Pflegedienstleitung und Heimleitung nichts machen. Es sei den du machst das Spielchen mit. Bin ich aber nie der Typ für gewesen. Ich habe immer gekämpft für die Bewohner und Mitarbeiter.

Darum hielt sich mein Beliebtheitsgrat in den oberen Etagen auch in Grenzen
- Waltraut
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Re: Neues Gesetz Sterbehilfe
Moni Leben verlängern um jeden Preis ? Nein. Das ist es doch was ich meine. In Würde gehen lassen. Ohne Schmerzen mit menschlicher Begleitung ist oft viel liebevoller und angebrachter. Bringt aber kein Gewinn kostet Zeit und Geld. Aber totspritzen da bin ich voll gegen. Jeden Mensch hat das Recht auf einen Würdevollen Tod. Und den kann heute die Medizin geben ohne aktiv zu töten mit Schmerzmittel und Erleichterungen.
- moni
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Re: Neues Gesetz Sterbehilfe
so meine ich das auch Waltraud...Waltraut hat geschrieben:Moni Leben verlängern um jeden Preis ? Nein. Das ist es doch was ich meine. In Würde gehen lassen. Ohne Schmerzen mit menschlicher Begleitung ist oft viel liebevoller und angebrachter. Bringt aber kein Gewinn kostet Zeit und Geld. Aber totspritzen da bin ich voll gegen. Jeden Mensch hat das Recht auf einen Würdevollen Tod. Und den kann heute die Medizin geben ohne aktiv zu töten mit Schmerzmittel und Erleichterungen.
Viele Grüße ...Monika
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Re: Neues Gesetz Sterbehilfe
Moin-Moin
Das Problem bei Gesetzen ist das sie für alle gleich sind. Aber bei diesem Thema sollte man immer
individuell den einzelnen Fall / Menschen und Schicksal sehen. Und Moni hat da völlig Recht.
Der demographische wandel in unserer gesellschaft ist nicht aufzuhalten. Immer mehr alte Menschen.
Und wer solls am Ende alles tragen??? Die wenigen jungen Leute???
Gruß...Volker
Das Problem bei Gesetzen ist das sie für alle gleich sind. Aber bei diesem Thema sollte man immer
individuell den einzelnen Fall / Menschen und Schicksal sehen. Und Moni hat da völlig Recht.
Der demographische wandel in unserer gesellschaft ist nicht aufzuhalten. Immer mehr alte Menschen.
Und wer solls am Ende alles tragen??? Die wenigen jungen Leute???
Gruß...Volker
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Re: Neues Gesetz Sterbehilfe
Darum sollte man dem Leben vielleicht öfter seinen Lauf lassen und nicht alles machen was man kann. Siehe Gerätemedizin.
Ist doch meine Rede schon vor 25 Jahren . Nicht töten einfach würdevoll loslassen. Jeder hat seine Zeit, nur wir wollen es oft nicht respektieren. Erst um jeden Preis Leben verlängern und dann über aktive Sterbehilfe reden. Ist das nicht widersinng
Ist doch meine Rede schon vor 25 Jahren . Nicht töten einfach würdevoll loslassen. Jeder hat seine Zeit, nur wir wollen es oft nicht respektieren. Erst um jeden Preis Leben verlängern und dann über aktive Sterbehilfe reden. Ist das nicht widersinng
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Re: Neues Gesetz Sterbehilfe
ein sehr Interessantes Thema. welches hier diskutiert wird. Ich finde auch, wie Ihr es schon beschrieben habt, natürlich auch auch im Hinblick mit dem demographischen Wandel, sollte man einen Menschen in Würde gehen lassen, sofern er das selbst möchte.Aber nicht nur aus diesem Grund, sondern , weil es doch eigentlich dem der Menschlichen Würde und Selbstbestimmung unterlegen sein sollte. Natürlich ist es aber auch zu verstehen, welches mit dem Gewissen des jeweiligen "Helfer" und seinem Gewissen zu vereinbaren ist. Ich denke da ist Deutschland noch zu blockiert. In anderen Ländern ist es ja schon möglich.
Was ich nicht verstehen kann, ist, wenn ein Mensch absolut sterben möchte und alles unternimmt um gehen zu dürfen, dass das noch unter Strafe gestellt wird. Auch dabei ins Ausland geht um seien Wunsch zu erfüllen....Das ist in meinen Augen absolut schizophren.
Mein Mann , meine Schwiegermutter und ich haben auch gerade deshalb eine Patientenverfügung gemacht. Leider wird das aber nicht wirklich thematisiert, wenn man nicht selbst auf das Thema beim Arzt anspricht.
Ich selbst habe meinen Arzt angesprochen, er war erst sehr überrascht, dann die erste Reaktion, sind sie nicht zu jung um über das Thema nachzudenken? ... Er fand es aber gut, nach unserem Gespräch, tja und nun wird es jedes Jahr "aktualisiert"
Was ich nicht verstehen kann, ist, wenn ein Mensch absolut sterben möchte und alles unternimmt um gehen zu dürfen, dass das noch unter Strafe gestellt wird. Auch dabei ins Ausland geht um seien Wunsch zu erfüllen....Das ist in meinen Augen absolut schizophren.
Mein Mann , meine Schwiegermutter und ich haben auch gerade deshalb eine Patientenverfügung gemacht. Leider wird das aber nicht wirklich thematisiert, wenn man nicht selbst auf das Thema beim Arzt anspricht.
Ich selbst habe meinen Arzt angesprochen, er war erst sehr überrascht, dann die erste Reaktion, sind sie nicht zu jung um über das Thema nachzudenken? ... Er fand es aber gut, nach unserem Gespräch, tja und nun wird es jedes Jahr "aktualisiert"
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Re: Neues Gesetz Sterbehilfe
Wie ich schon sagte und da ist meine Meinung und für mich gültig. Der Wunsch nach Sterbehilfe aktiv, entsteht durch nicht annehmen von Menschen von keinem Sinn mehr im Leben sehen und Angst vor Schmerzen. Aber der Sterbevorgang gehört nach meiner Meinung zu meinem Leben. Und wenn mich Menschen liebevoll begleiten oder in meiner Krankheit annehmen und mir Anteilnahme entgegen bringen und Ärzte mir die Schmerzen nehmen. Gibt es für mich keinen Grund vorzeitig dieses Sterbeprozess zu beenden durch Tötung. Aber dafür ist in unser Gesellschaft kein Platz mehr, das ist der einzige Grund meiner Meinung nach das so viele Menschen ihren Leben lieber vorzeitig ein Ende setzen möchten. Und vielleicht noch die Angst an Geräten künstlich am Leben erhalten zu werden." Ich betone künstlich"
Und ich betone noch einmal in 35 Jahren Altenpflege ist mir kein Mensch begenet der den Wunsch nach aktiver Sterbehilfe geäussert hat. Warum ist das heute wohl so anders.
Gleichgültig, Menschen als Ersatzteillager, Wegwerfgesellschaft, Kranksein als Markel, Nicht mehr Leistungsfähig überflüssig. Punkte zum nachdenken.
Was ist heute noch ein Leben wert? Wo bleibt das Mensch sein? Was macht einen Menschen aus ? Darüber denkt heute keiner mehr nach in unserer Spaßgesellschaft, wo jeder nur an sich denkt und Spaß haben will. Darum werden ja bei uns auch so wenig Kinder geboren. Überalterung gibt es nur bei uns in der Westlichen Industriegesellschaft. Alte, Kranke und Kinder sind hinderlich. Und kosten nur. :JJ
Und ich betone noch einmal in 35 Jahren Altenpflege ist mir kein Mensch begenet der den Wunsch nach aktiver Sterbehilfe geäussert hat. Warum ist das heute wohl so anders.
Gleichgültig, Menschen als Ersatzteillager, Wegwerfgesellschaft, Kranksein als Markel, Nicht mehr Leistungsfähig überflüssig. Punkte zum nachdenken.
Was ist heute noch ein Leben wert? Wo bleibt das Mensch sein? Was macht einen Menschen aus ? Darüber denkt heute keiner mehr nach in unserer Spaßgesellschaft, wo jeder nur an sich denkt und Spaß haben will. Darum werden ja bei uns auch so wenig Kinder geboren. Überalterung gibt es nur bei uns in der Westlichen Industriegesellschaft. Alte, Kranke und Kinder sind hinderlich. Und kosten nur. :JJ
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Re: Neues Gesetz Sterbehilfe
Moin-Moin
Hier noch ein aktueller Bericht aus den Medien.
Berlin (dapd). Die Mehrheit der Deutschen will gewerbsmäßig organisierte Sterbehilfe erlauben. 49 Prozent sind dafür, wie eine Emnid-Umfrage für "Bild am Sonntag" (BamS) ergab. 41 Prozent plädieren hingegen dafür, Sterbehilfe gegen Geld unter Strafe zu stellen - so wie es jetzt auch die Bundesregierung plant. Mehrere Abgeordnete forderten zudem, dass bei der Bundestagsabstimmung über das heikle Thema der Fraktionszwang aufgehoben wird.
In dem Gesetzentwurf von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) geht es darum, gewerbsmäßig organisierte Sterbehilfe unter Strafe zu stellen. Es soll also strafbar sein, Hilfe zum Suizid anzubieten, um damit Gewinne zu machen.
Für Aufregung sorgt aber nun eine Passage, wonach enge Angehörige oder Freunde Todkranke straflos dabei unterstützen dürfen, organisierte Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Diese Strafbefreiung soll ausnahmsweise auch für Ärzte und Pfleger gelten, wenn sie dem Sterbewilligen persönlich sehr nahestehen. Die Bundesärztekammer kritisiert, dies wäre eine "gesetzliche Grundlage für Ärzte als Sterbehelfer".
Die Union im Bundestag pocht deswegen auf Nachbesserungen. Es bedürfe einer Klarstellung im Sinne der Ärzte, sagte Fraktionschef Volker Kauder (CDU) der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Ärzte oder Pflegepersonal dürfen sich nicht am Geschäft mit dem Tod beteiligen."
Kauder bezeichnete die eigentliche Zielrichtung des Gesetzes, das Verbot der gewerblichen Sterbehilfe, als dringend notwendig. "Es darf kein Geschäft mit dem Tod geben", sagte er. Etwas ganz anderes als Sterbehilfe sei es zudem, Menschen beim Sterben zu begleiten und ihnen die Schmerzen zu nehmen. "Das ist eine ganz wichtige Aufgabe der Ärzte", sagte Kauder.
Der Unionsgesundheitsexperte Jens Spahn (CDU) forderte in der "BamS" ebenfalls, die missverständlichen Passagen aus dem Gesetzentwurf entfernen zu lassen.
"Abstimmung auf jeden Fall freigeben"
Mehrere Abgeordnete fordern, bei der Abstimmung den Fraktionszwang aufzuheben. "Die Abstimmung muss auf jeden Fall freigegeben werden", sagte der SPD-Rechtsexperte Edgar Franke der WAZ-Gruppe. Bei der Sterbehilfe gehe es um eine grundsätzliche ethische Frage, wo der Fraktionszwang nichts zu suchen habe.
Ähnlich äußerte sich die pflegepolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Kathrin Senger-Schäfer. Sie forderte überdies, dass sich Leutheusser-Schnarrenberger persönlich äußert und klarstellt, wie sie mit der Kritik umgehen wolle.
"Kein Zukunftskonzept für älter werdende Gesellschaft"
Der Vorsitzende der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, nannte es eine Frechheit, "dass die Justizministerin in solch einer zentralen Frage in Deckung geht".
Zu der Umfrage sagte er der Nachrichtenagentur dapd, diese sei nicht überraschend. "Die Angst vor Pflegebedürftigkeit nimmt schon seit Jahren eine Spitzenposition hierzulande ein." Deshalb sei ein strafrechtliches Verbot des "Todes aus den Gelben Seiten" kein Ersatz für eine bessere Pflegepolitik. "Doch auf eine Pflegereform warten die Deutschen seit Jahren. Es gibt kein Zukunftskonzept für eine älter werdende Gesellschaft."
Der Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Grosse-Brömer (CDU), forderte weitere Diskussionen über die Neuregelung der Sterbehilfe. Die Union lege größten Wert darauf, dass jede Form von gewerblich organisiertem Tod strafrechtlich zu unterbinden sei. Der Gesetzentwurf von Leutheusser-Schnarrenberger sei noch zu unbestimmt, sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung".
Nach Ansicht des Vorsitzenden des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, Alois Glück, läuft die Diskussion in die falsche Richtung. Statt sich über eine gesetzliche Ausweitungen der Sterbehilfe Gedanken zu machen, müsse die Gesellschaft Alternativen zur Sterbehilfe anbieten - etwa mit einem Ausbau der Palliativ- und Schmerzmedizin.
Hier noch ein aktueller Bericht aus den Medien.
Berlin (dapd). Die Mehrheit der Deutschen will gewerbsmäßig organisierte Sterbehilfe erlauben. 49 Prozent sind dafür, wie eine Emnid-Umfrage für "Bild am Sonntag" (BamS) ergab. 41 Prozent plädieren hingegen dafür, Sterbehilfe gegen Geld unter Strafe zu stellen - so wie es jetzt auch die Bundesregierung plant. Mehrere Abgeordnete forderten zudem, dass bei der Bundestagsabstimmung über das heikle Thema der Fraktionszwang aufgehoben wird.
In dem Gesetzentwurf von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) geht es darum, gewerbsmäßig organisierte Sterbehilfe unter Strafe zu stellen. Es soll also strafbar sein, Hilfe zum Suizid anzubieten, um damit Gewinne zu machen.
Für Aufregung sorgt aber nun eine Passage, wonach enge Angehörige oder Freunde Todkranke straflos dabei unterstützen dürfen, organisierte Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Diese Strafbefreiung soll ausnahmsweise auch für Ärzte und Pfleger gelten, wenn sie dem Sterbewilligen persönlich sehr nahestehen. Die Bundesärztekammer kritisiert, dies wäre eine "gesetzliche Grundlage für Ärzte als Sterbehelfer".
Die Union im Bundestag pocht deswegen auf Nachbesserungen. Es bedürfe einer Klarstellung im Sinne der Ärzte, sagte Fraktionschef Volker Kauder (CDU) der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Ärzte oder Pflegepersonal dürfen sich nicht am Geschäft mit dem Tod beteiligen."
Kauder bezeichnete die eigentliche Zielrichtung des Gesetzes, das Verbot der gewerblichen Sterbehilfe, als dringend notwendig. "Es darf kein Geschäft mit dem Tod geben", sagte er. Etwas ganz anderes als Sterbehilfe sei es zudem, Menschen beim Sterben zu begleiten und ihnen die Schmerzen zu nehmen. "Das ist eine ganz wichtige Aufgabe der Ärzte", sagte Kauder.
Der Unionsgesundheitsexperte Jens Spahn (CDU) forderte in der "BamS" ebenfalls, die missverständlichen Passagen aus dem Gesetzentwurf entfernen zu lassen.
"Abstimmung auf jeden Fall freigeben"
Mehrere Abgeordnete fordern, bei der Abstimmung den Fraktionszwang aufzuheben. "Die Abstimmung muss auf jeden Fall freigegeben werden", sagte der SPD-Rechtsexperte Edgar Franke der WAZ-Gruppe. Bei der Sterbehilfe gehe es um eine grundsätzliche ethische Frage, wo der Fraktionszwang nichts zu suchen habe.
Ähnlich äußerte sich die pflegepolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Kathrin Senger-Schäfer. Sie forderte überdies, dass sich Leutheusser-Schnarrenberger persönlich äußert und klarstellt, wie sie mit der Kritik umgehen wolle.
"Kein Zukunftskonzept für älter werdende Gesellschaft"
Der Vorsitzende der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, nannte es eine Frechheit, "dass die Justizministerin in solch einer zentralen Frage in Deckung geht".
Zu der Umfrage sagte er der Nachrichtenagentur dapd, diese sei nicht überraschend. "Die Angst vor Pflegebedürftigkeit nimmt schon seit Jahren eine Spitzenposition hierzulande ein." Deshalb sei ein strafrechtliches Verbot des "Todes aus den Gelben Seiten" kein Ersatz für eine bessere Pflegepolitik. "Doch auf eine Pflegereform warten die Deutschen seit Jahren. Es gibt kein Zukunftskonzept für eine älter werdende Gesellschaft."
Der Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Grosse-Brömer (CDU), forderte weitere Diskussionen über die Neuregelung der Sterbehilfe. Die Union lege größten Wert darauf, dass jede Form von gewerblich organisiertem Tod strafrechtlich zu unterbinden sei. Der Gesetzentwurf von Leutheusser-Schnarrenberger sei noch zu unbestimmt, sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung".
Nach Ansicht des Vorsitzenden des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, Alois Glück, läuft die Diskussion in die falsche Richtung. Statt sich über eine gesetzliche Ausweitungen der Sterbehilfe Gedanken zu machen, müsse die Gesellschaft Alternativen zur Sterbehilfe anbieten - etwa mit einem Ausbau der Palliativ- und Schmerzmedizin.
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